Forschungs- & Servicegruppe

Zyklotron/Radiochemie  Leiter:  Prof. Dr. Bernd Neumaier

(Cyclotron/Radiochemistry)

Zyklotron / Radiochemie:
Produktion und Entwicklung von PET-Radiopharmaka
für die präklinische und klinische Forschung

Aufgaben der Radiochemie

Die zentrale Aufgabe der wissenschaftlichen Forschungsgruppe Radiochemie / Zyklotron ist die Herstellung und Neuentwicklung von PET-Radiopharmaka für die verschiedenen Arbeitsgruppen unseres Instituts und die klinischen Einrichtungen der Universitätsklinik Köln.

Die Positronen-Emissions-Tomographie (PET) ist eine äußerst leistungsfähige Technik für die nichtinvasive Untersuchung physiologischer Parameter in Mensch und Tier. Voraussetzung für den Einsatz von PET sind radioaktiv markierte Moleküle, die in vivo an biologischen Prozessen beteiligt sind oder an physiologische Zielstrukturen binden. Dadurch ermöglichen diese radioaktiven Sonden die Darstellung normaler und pathologischer Körperfunktionen auf molekularer Ebene, die zum Beispiel für die Schlaganfallforschung oder Evaluation neuer Therapieansätze von erheblichem Interesse sind. Somit spielt die Entwicklung neuer radioaktiver Moleküle zur Erfassung verschiedenster molekularer Aspekte eine zentrale Rolle. Erforderlich dafür ist die Auswahl eines geeigneten molekularen Targets, die Entwicklung eines Radiomarkierungskonzepts und die Überführung der Radiosynthese in eine vollautomatisierte Syntheseapparatur.
 
Zu den Aufgaben der Radiochemie gehören:

  • Produktion von Radiopharmaka für die präklinische und klinische Forschung
  • Entwicklung radiomarkierter Sonden für die molekulare Bildgebung
  • Einsatz und Entwicklung neuer Radiomarkierungstechniken und -methoden

Die Arbeitsschwerpunkte
im Einzelnen:

Infrastruktur

Forschungsschwerpunkte

 

Weitere Informationen zur
Radiochemie:

Methoden und Technik

Strahlrohr des Zyklotrons MC-16 (Scanditronix, Uppsala, Schweden) zur Produktion verschiedener kurzlebiger Radioisotope. Die in Flüssig- oder Gastargets erzeugten Radionuklide werden über Kapillarleitungen in die Synthesezellen transportiert.

Hintergrundinformationen

Radioaktivität