Forschungs- und ServicegruppeIT & Elektronik-Entwicklung Leiter: Dr. Stefan Vollmar(IT & Elektronics Development) Visualisierung und Auswertung von PET-DatenZur Darstellung und Auswertung der von den Tomographen erzeugten Volumen-Datensätze wurde am Institut ein Programm entwickelt: VINCI – “Volume Imaging in Neurological Research, Co-Registration and ROIs included”. Es berücksichtigt auch die speziellen Anforderungen neurologischer PET-Untersuchungen und ermöglicht die vollautomatische Ko-Registrierung von Datensätzen, sowie VOI- und ROI-Auswertungen. In der Arbeitsgruppe Kortikale Netzwerke wird VINCI kontinuierlich weiterentwickelt. Eine „Lite-Version“ kann von der VINCI-Homepage heruntergeladen werden.
Abbildung links: (a) den kompletten Wertebereich umfassende lineare Grauskala (γ=1.0) QualitätssicherungDie Verfahren zur Berechnung und Auswertung von Bilddatensätzen werden immer komplexer. Zunehmend bedeutend ist daher eine Qualitätssicherung, welche die eindeutige und ausführliche Dokumentation der einzelnen Schritte der Prozessierung beinhaltet, zum Beispiel Rekonstruktion, Quantifizierung und statistische Auswertungen.
Cluster-RekonstruktionSeit mehreren Jahren beschäftigen wir uns mit der Rekonstruktion von PET-Daten (Vollmar et al, HeinzelCluster 2002). Bei einer PET-Messung am HRRT-Tomographen fallen etwa 30 Gigabyte Daten an. Daraus wird mit einem Compute-Cluster ein Bildvolumen rekonstruiert, das immer noch eine Größe von circa 50 Megabyte hat. Die besondere Herausforderung liegt beim HRRT-System darin, auch bei den sehr großen Datensätzen mit iterativen Methoden zu arbeiten, mit denen sich die Physik des Scanners besser berücksichtigen lässt. Diese Methoden sind sehr aufwendig: Selbst mit einer effizienten Parallelisierung des Rekonstruktionsverfahrens fallen mehrere Stunden Rechenzeit auf einem 16 CPU-Compute-Cluster an (Ausstattung). Auch der Weg, der von den Rohdaten zu einem quantifizierten Bildvolumen führt, ist aufwendig: Viele Parameter beeinflussen die Bildeigenschaften teils erheblich. Sie müssen im Sinne guter wissenschaftlicher Praxis erfasst werden und jederzeit nachvollziehbar sein (Qualitätssicherung). Abbildung: Elektronik-EntwicklungDas Elektronik-Labor berät und unterstützt die neurologischen Arbeitsgruppen in elektrophysiologischer und bildgebender Technik: sowohl durch Eigenentwicklungen als auch durch den Bau von Messkomponenten und Labor-Systemen. Die Kompetenz des Elektronik-Labors umfasst
Aus der Gruppe heraus hat sich die Firma Medres entwickelt, die kommerziell Hardware für den Einsatz in der medizinischen Forschung entwickelt.
VINCI – Qualitätssicherung:
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