Meldungen 2009

10.12.2009

rTMS-Rehabilitation nach Schlaganfall

Nach einem Schlaganfall muss sich das Gehirn neu organisieren, weil Nervenzellen geschädigt wurden. In der Nachwuchsgruppe von Christian Grefkes vom Max-Planck-Institut für neurologische Forschung wird die Möglichkeit untersucht, dies durch wiederholte magnetische Stimulation durch die Schädeldecke hindurch zu fördern. Dieses Verfahren nennt sich repetitive Transkranielle Magnetstimulation (rTMS). Mehr über die Erfolgsaussichten dieses Verfahrens lässt sich in dieser  ZDF-Dokumentation erfahren.

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siehe auch  ZDF-Filmbeitrag "Schlaganfall-Rehabilitation"

siehe auch  WDR-Filmbeitrag "Neue Schlaganfall-Behandlung"

 

16.11.2009

Funktionelle Bildgebung: Platz 4 im internationalen Vergleich für wissenschaftliche Publikationsleistung des Institutsdirektors

Leistungen von Wissenschaftler/innen werden in zunehmendem Maße quantifiziert und vergleichbar gemacht, national wie international. Eine jüngst durchgeführte und im „Nervenarzt“ veröffentlichte Analyse belegt nun eine Spitzenposition von D. Yves von Cramon, Leiter des Max-Planck-Instituts für neurologische Forschung, im Bereich funktioneller Bildgebung.

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siehe auch  Springer-Artikel 

 

09.11.2009

Mit cleverem Versuchsdesign Erkenntnis und Tursky-Preis gewonnen

Vom 21. bis 24. Oktober fand in Berlin das Jahresreffen der Society for Psychophysiological Research (SPR) statt. Die von dieser Gesellschaft ausgelobte Auszeichnung für exzellente Forschung eines Doktoranden – der Tursky Award – ging nach Köln ans Max-Planck-Institut für neurologische Forschung: Theo Gründler aus der selbständigen Nachwuchsgruppe „Kognitive Neurologie“ von Markus Ullsperger erhielt ein Preisgeld von 500 US-Dollar.

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siehe auch  Poster SPR 2009

 

28.10.2009

Erhöhte Heilungschancen bei Hirntumoren (Gliomen) –

wie das Wissen um die Vorgänge in unseren Zellen Patienten hilft

Im Rahmen des 442. Wilhelm und Else Heraeus Seminars „Molecular

Imaging“ erhält Frau Dr. Parisa Monfared einen Posterpreis

Wird durch die Hemmung des Zusammenwirkens zweier Proteine in unseren Zellen das Wachstum eines Hirntumors verlangsamt und wird die Wirksamkeit einer Chemotherapie bei Patienten mit Gliomen durch diese molekularen Veränderungen erhöht? Dieser Frage geht Parisa Monfared am Labor für Gentherapie und molekulare Bildgebung des Max-Planck-Institutes für neurologische Forschung in Köln nach.

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07.10.2009

Neuer Weg der Radiomarkierung

Was im Alltagsleben nur schwerlich umzusetzen ist, gelang am Max-Planck-Institut für neurologische Forschung in der Arbeitsgruppe von Bernd Neumaier: Zeit sparen. Eine neue Methode zur Herstellung einer radioaktiven Markersubstanz ist einfacher und doppelt so schnell wie die bisher eingesetzten Syntheseverfahren.

Um Tumore mittels der PET darzustellen, benötigt man intelligente Sonden, die sich nur im Tumorgewebe anreichern, ohne in das Gleichgewicht des Zellstoffwechsels einzugreifen...

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siehe auch Aktuelle Ergebnisse "Voll-automatisierte 2-Stufen Synthese eines 18F-markierten Tyrosinkinase..."

 

08.09.2009

Zülch-Preis 2009

Über Depression und Schizophrenie

Die Gertrud Reemtsma Stiftung vergibt den mit 50.000 Euro dotierten Zülch-Preis 2009 an die Psychiater Florian Holsboer und Daniel R. Weinberger

20 Jahre ist er mittlerweile alt: der Zülch-Preis. Er wird jedes Jahr für besondere Leistungen in der neurologischen Grundlagenforschung vergeben. Dieses Jahr werden zwei Wissenschaftler geehrt, die Ursachen psychiatrischer Krankheiten auf molekularer Ebene erforschen: Florian Holsboer, Direktor des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie in München, und Daniel R.Weinberger vom National Institute of Mental Health in Bethesda, Maryland/USA, werden die Auszeichnung am 11. September in Köln entgegen nehmen.

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31.08.2009

Schneller mit Hirndoping:

Wie man die Ausführung einer Bewegung auf Hirnebene optimiert

Dass gezielte Beeinflussung des chemischen Gleichgewichts im Gehirn die geistige Leistungsfähigkeit erhöhen kann, ist bereits seit längerer Zeit bekannt. Dass sich auf diese Weise auch visuell kontrollierte Bewegungen verbessern lassen, ist noch nicht in aller Munde. Die Nachwuchsgruppe „Neuromodulation & Neurorehabilitation“ von Christian Grefkes am Max-Planck-Institut für neurologische Forschung liefert nun eine in der Fachzeitschrift Cerebral Cortex erschienene Erklärung, wie das Hirn die nach Stimulation zu beobachtende Optimierung einer Bewegungsausführung bewerkstelligt.

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siehe auch  Aktuelle Ergebnisse "Noradrenerge Modulation kortikaler, an visuomotorischen Prozessen beteiligter Netzwerke"

 

21.07.2009

Neuer Sonderforschungsbereich gestartet:

den molekularen Zellveränderungen in Tumorgewebe auf der Spur

Schlüsselmechanismen zellulärer Wechselwirkungen in und um Tumorgewebe herum zu identifizieren, dieser Aufgabe geht seit Anfang Juli ein neu eingerichteter Sonderforschungsbereich (SFB) nach.  Zwei Projekte dieser Forschungsinitiative werden von Roman Thomas bzw. Bernd Neumaier vom Max-Planck-Institut für neurologische Forschung vorangetrieben.

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18.06.2009  

Kölner-KinderUni 2009: Zwei Workshop-Angebote am Max-Planck-Institut für neurologische Forschung

Erstmalig beteiligte sich das Max-Planck-Institut für neurologische Forschung an der Kölner-KinderUni. Am 8. und 9. Juni war es dann soweit: In zwei Workshops boten Wissenschaftler des Instituts wissbegierigen Kindern die Möglichkeit, Ausschnitte aus ihrer spannenden Forschungstätigkeit mitzuerleben. Nachstehend finden Sie jeweils einen detaillierten Bericht über den Verlauf der Workshops.

 

17.06.2009

“Fette Beats”: Was passiert im Gehirn, wenn uns ein Rhythmus gefällt?

Fetzige Vorträge von NachwuchswissenschaftlerInnen aus den Kölner Max-Planck-Instituten gab es in einer Begleitveranstaltung zum Wissenschaftszug zu hören. Das Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung hatte Ende Mai zum Schüler-Kolleg „Abenteuer Forschung“ eingeladen. Das MPI für neurologische Forschung wurde von der Doktorandin Katja Kornysheva vertreten, welche faszinierende Einblicke in ihr Forschungsthema bot.

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01.06.2009

Molekulare Bildgebung – Bilder vom Geschehen in unseren Zellen; Einblicke in die Entstehung und den Verlauf von Krankheiten ...

Die 4. Europäische Konferenz für Molekulare Bildgebung (4th European Molecular Imaging Meeting) fand vom 27. bis 30. Mai in Barcelona statt. Über 350 Wissenschaftler aus 19 europäischen Ländern, den USA, China sowie Australien fanden sich zusammen, um über aktuelle Forschungsergebnisse aus der molekularen Bildgebung zu berichten und sich auszutauschen. Hauptthemen waren dabei neben Gerätetechnologie und neuen „intelligenten“ Kontrastmitteln, verschiedene Anwendungsgebiete in der Krebsforschung und bei kardiovaskulären sowie neurologischen Erkrankungen.

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siehe auch...

 

29.04.2009

Schlaganfallstudie aus der Nachwuchsgruppe ‘Neuromodulation und Neurorehabilitation’ gewinnt Posterpreis 

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28.04.2009 

Girls’ Day am Max-Planck-Institut für neurologische Forschung

 

Am 23. April fand zum 9. Mal der Mädchen-Zukunftstag statt - erstmalig beteiligte sich auch  das Max-Planck-Institut für neurologische Forschung: 20 Schülerinnen erprobten sich als Forscherin bzw. als Industriemechanikerin.

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