Meldungen 200819.11.2008Entscheidungen treffen unter Zeitdruck - beteiligte Gehirnareale identifiziert Entscheidungen unter Zeitdruck sollen richtig und schnell sein. Welche Gehirnareale bei diesem Balanceakt beteiligt sind, fanden nun ForscherInnen der Universität Amsterdam, des MPI für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig sowie der Universität Newcastle(Australien) mittels funktioneller Magnetresonanztomographie (fMRT) heraus. Presseinformation der Max-Planck-Gesellschaft siehe auch Aktuelle Ergebnisse "Erhöhte Aktivierung..."
19.11.2008Europäische Gesellschaft für Molekulare Bildgebung wählt Prof. Jacobs zum Präsidenten
12.09.2008Verleihung des K.J. Zülch-Preises 2008 für wegweisende Forschungsarbeiten in der molekularen Neuroonkologie Prof. Dr. David N. Louis und Prof. Dr. Darell D. Bigner erhalten den Presseinformation der Max-Planck-Gesellschaft
03.07.2008Tsunami im Gehirn In experimentellen Schlaganfallmodellen werden häufig Depolarisationswellen beobachtet, die periodisch über die Hirnrinde wandern. Ihre Anzahl korreliert mit der Größe des resultierenden Hirninfarktes. In einer Zusammenarbeit mit den Kliniken für Neurologie und Neurochirurgie der Universität zu Köln und der Klinik für Neurochirurgie der Universität Heidelberg wurden nun erstmals ähnliche Depolarisationen auch bei Patienten nach ischämischem Schlaganfall nachgewiesen... siehe auch Aktuelle Ergebnisse "Depolarisationswellen..."
09.04.2008Unter Beobachtung: Stammzellen im Gehirn. VolkswagenStiftung fördert ein außergewöhnliches Forschungsprojekt... Im Rahmen der Regenerationsforschung nach Schlaganfall werden Stammzellen implantiert, mit dem Ziel, dass diese in neue Neurone differenzieren, um die Funktionen der abgestorbenen Zellen zu übernehmen. In früheren Arbeiten (Hoehn et al.; PNAS 2002, 99, 16267-16272) konnten wir in der In-vivo-NMR Arbeitsgruppe erstmals zeigen, dass sich die Migration der Zellen nach Implantation zum Zielgebiet mittels höchstaufgelöster MRI darstellen läßt. In einem weiteren Schritt wollen wir nun mit transgenen Stammzellen arbeiten, die je nach funktionellem Differenzierungsgrad unterschiedliche Imaging-Reporter exprimieren. Dadurch soll unter echten in vivo Bedingungen der Übergang zwischen verschiedenen Zellzuständen sichtbar gemacht werden: die funktionelle Dynamik der Stammzellen wird damit erstmalig, abhängig vom funktionalen Zellstatus, in vivo mit verschiedenen Bildgebungsverfahren darstellbar. Insbesondere werden optische Bildgebung und hochaufgelöste Kernspintomographie zum Einsatz kommen. Presseinformation der VolkswagenStiftung
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