Technische Ausstattung

Das MPI verfügt über einen Human-Kopf-MRI-Scanner der Firma Siemens (Siemens Trio) sowie über drei tierexperimentelle Hochfeld-MRI-Systeme der Firma Bruker.

Human-MRI-System

Das Human-MRI-System arbeitet bei 3,0 T und wird von uns im Wesentlichen zur Darstellung funktioneller Hirnaktivation in kognitiven Studien (Kognitive Neurologie, Kognition der Motorik) sowie für funktionell-strukturelle Untersuchungen (Kortikale Netzwerke) eingesetzt. Zusammen mit den PET-Messungen setzen wir es auch intensiv ein für die Korrelation von strukturellen und metabolischen sowie funktionellen Störungen während Hirnerkrankung oder Therapie.

Tierexperimentelle MRI-Systeme

Die tierexperimentellen Systeme (Bruker BioSpec) erlauben Untersuchungen an Mäusen und Ratten. Die Nachweis-Empfindlichkeit nimmt direkt proportional zur Feldstärke zu. Daher werden die Systeme spezifisch verwendet:

  • Am 7,0 T-Gerät  wird vor allem für anatomische Bildgebung genutzt.

  • Das 9,4 T-System eignet sich insbesondere durch die Kombination mit einer Kryospule für die Bildgebung bei Mäusen.

  • Bei dem 11,7 T-System handelt es sich um das erste in Europa aufgestellte MRI-System dieser Feldstärke. Aufgrund seiner hohen Empfindlichkeit wird dieses System als dediziertes System für moleculare und funktionelle Bildgebung eingesetzt.

Alle drei Systeme verfügen über umfangreiche Nachweis- und Monitoring-Infrastruktur, um die relevanten physiologischen Bedingungen während der Messungen zu gewährleisten (zu Anwendungen siehe Arbeitsgruppe
In-vivo-NMR).

Blick auf den 7.0 T Magneten von der Steuerkonsole aus. Links vorne im Bild der Monitor mit den direkt verfolgbaren physiologischen Messparametern. Rechts, außerhalb des Faraday-Käfigs, sind die umfangreichen Einrichtungen für physiologisches Monitoring und Beatmung während des MRI-Experiments zu sehen, ebenso wie Stimulator und Verstärker für die fMRI-Experimente.

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